Porsche 911 Carrera Cabrio in Silk Jade: neue Farbe, geschützter Lack
Dieses Porsche 911 Carrera Cabriolet der Generation 992.1 kam in Serien-Silber zu uns und hat unsere Halle in einem Jadeton verlassen, den es bei Porsche nie zu bestellen gab. Verwendet haben wir FlexiShield Color PPF in „Silk Jade", eine farbige Lackschutzfolie.
Der Unterschied zu einer normalen Folierung steckt im Material. Color PPF ist eine echte Lackschutzfolie aus thermoplastischem Polyurethan, nur eben durchgefärbt statt transparent. Sie hält Steinschläge ab, nimmt Kratzer aus der Waschanlage weg und heilt feine Swirls bei Sonneneinstrahlung von selbst aus. Eine Vinylfolie kann das nicht. Der silberne Originallack liegt unangetastet darunter und lässt sich jederzeit wieder freilegen.
Vor dem ersten Folienzuschnitt stand die Aufbereitung: Wäsche, Lackreinigungsknete, Entfettung, dazu eine Kontrolle des Lacks unter definiertem Licht. Auf einem Lack mit Restschmutz hält keine PPF dauerhaft.
Beim Cabriolet liegt die eigentliche Arbeit in den Bereichen, die auf Fotos später niemand sieht. Die Rundungen der hinteren Kotflügel brauchen viel Wärme und Geduld, sonst zieht sich die Folie nach ein paar Wochen zurück. Der Verdeckkastendeckel hat Trennfugen, an denen eine abgeschnittene Kante bei jedem Öffnen sichtbar wäre. Den ausfahrbaren Heckspoiler haben wir im ausgefahrenen Zustand foliert, damit bei Tempo 120 keine silberne Kante auftaucht. Türfalze und Einstiege sind komplett umgeschlagen.
Die Spiegelkappen bleiben auf Wunsch des Kunden im Original. Das Silber setzt gegen den Jadeton einen Kontrast, der besser funktioniert, als man es auf dem Papier vermutet hätte.
Auf die Folie gibt FlexiShield zehn Jahre Garantie. Wer den Wagen in ein paar Jahren verkaufen will, lässt entfolieren und übergibt ihn mit dem Originallack, wie er ab Werk ausgeliefert wurde.
Einblicke in die Detailarbeit































Folgende Anbauteile wurden auf Wunsch des Kundens foliert
- Frontstoßstange & Heckstoßstange
- Motorhaube & Kotflügel
- Türen & Seitenwände
- Türfalze & Einstiege
- Seitenschweller
- Verdeckkastendeckel & A-Säulen
- Heckdeckel & ausfahrbarer Heckspoiler
Porsche und die Folierung
Porsche baut den 911 seit 1963 ohne Unterbrechung. Kaum ein anderes Auto ist über so viele Generationen erkennbar geblieben, und genau das macht die Marke für Individualisierung interessant: Die Form ist gesetzt, die Farbe ist es nicht. Neben dem 911 folieren wir regelmäßig 718, Taycan, Panamera, Cayenne und Macan.Ein 911 Cabriolet ist dabei anspruchsvoller als die meisten Fahrzeuge. Die Karosserie ist fast überall gerundet, es gibt kaum eine große ebene Fläche, an der man Bahnen bequem auslegen könnte. Dazu kommen bewegliche Teile am Verdeck und am Heckspoiler, die an den Kanten Zugabe brauchen. Wer hier spart, sieht das Ergebnis nach dem ersten Winter.
Für Kunden, die sich an ihrer Werksfarbe sattgesehen haben, ist die Folierung die ehrlichere Lösung als eine Umlackierung. Der Lack bleibt, wie er ist, und damit auch der Wiederverkaufswert. Bei Leasingfahrzeugen ist es ohnehin die einzige sinnvolle Variante.
Wir arbeiten mit farbiger Lackschutzfolie, klassischer Vollfolierung und transparentem Lackschutz, je nachdem, was zum Fahrzeug und zum Budget passt. Beraten wird bei uns am Auto, nicht am Telefon.
Warum farbiger Lackschutz?
Bei einer normalen Folierung zahlt man für Optik. Bei Color PPF bekommt man dieselbe Schutzwirkung wie bei einer transparenten Lackschutzfolie dazu, weil es technisch dasselbe Material ist. Für Fahrzeuge, die auch im Alltag bewegt werden, rechnet sich der Aufpreis über die Standzeit und darüber, dass der Lack darunter nach Jahren noch aussieht wie am Auslieferungstag.
Color PPF oder Vinylfolie?
Vinyl ist dünner, weicher und deutlich günstiger. Gegen Steinschlag richtet es wenig aus, und nach drei bis fünf Jahren ist in der Regel Schluss. Color PPF besteht aus mehrlagigem TPU mit eingebetteter Farbschicht, heilt feine Kratzer selbst aus und hält erheblich länger. Bei einem Zweitwagen, der überwiegend steht, kann Vinyl völlig ausreichen. Bei einem 911, der gefahren wird, greifen wir zu PPF.
