Farbe wechseln, ohne den Lack anzufassen

Ein Porsche ist eines der wenigen Autos, bei denen der Originallack im Verkaufsgespräch noch eine Rolle spielt. Genau deshalb macht eine Umlackierung bei einem 911, Taycan, Macan, Panamera oder Cayenne selten Sinn. Wer seinen Porsche folieren lässt, erreicht denselben optischen Effekt, schützt den Lack dabei zusätzlich und kann Jahre später rückstandsfrei zurück zum Werkszustand.

Eine farbige Lackschutzfolierung arbeitet mit demselben Material wie der klassische transparente Lackschutz, nur durchgefärbt. Mehrlagiges thermoplastisches Polyurethan, selbstheilende Deckschicht, echte Schutzwirkung gegen Steinschlag. Das unterscheidet sie von einer Vinylfolierung, die ausschließlich die Optik verändert. Wir arbeiten in Dinslaken mit zwei Systemen: XPEL, dessen zertifizierter Partner wir sind, und FlexiShield. Welches Material auf Ihr Fahrzeug kommt, entscheiden wir am Auto, nicht im Katalog.

Porsche 911 Carrera Cabrio Lackschutzfolierung
Zertifizierter XPEL Partner
Geschulte Verarbeitung, Herstellergarantie
XPEL & FlexiShield
Zwei Systeme, über 80 Farbtöne
Lackaufbereitung inklusive
Politur vor jeder Folierung
Dinslaken, NRW
30 Minuten aus Duisburg, Essen, Düsseldorf

XPEL oder FlexiShield

Womit wir Ihren Porsche folieren
XPEL Farblicher Lackschutz

XPEL

Zertifizierter Partner
Wir sind zertifizierter XPEL Partner. Der Hersteller aus den USA gilt in der Branche als Referenz, besonders bei Zuschnitt und Passgenauigkeit. Die Verarbeitung erfolgt nach Herstellervorgabe, die Garantie läuft direkt über XPEL. Wer Wert auf ein etabliertes System mit lückenloser Dokumentation legt, ist hier richtig.
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FlexiShield

Riesige Farbauswahl
FlexiShield deckt mit über 80 Farbtönen die größere Auswahl ab: Hochglanz, Satin, Metallic, Color-Flip und strukturierte Oberflächen. Wenn Sie einen sehr spezifischen Farbwunsch haben oder Effektlacke suchen, die es ab Werk nicht gibt, führt der Weg meist über FlexiShield.
In der Beratung legen wir Musterstücke direkt an Ihr Fahrzeug, bei Tageslicht und bei Kunstlicht. Farbtöne sehen auf einem 911 anders aus als auf einem Cayenne, und auf dem Bildschirm sehen sie ohnehin anders aus als in echt.

Beratung und Farbwahl am Auto

XPEL Color PPF Lackschutzfolie

1. Beratung und Farbwahl am Fahrzeug

Jedes Projekt beginnt bei uns mit einem Termin vor Ort. Wir sehen uns das Fahrzeug an, prüfen den Lackzustand und klären, ob es Vorschäden, Nachlackierungen oder Anbauteile gibt, die den Aufwand verändern.

Anschließend legen wir Farbmuster direkt an die Karosserie, bei Tageslicht und bei Kunstlicht. Das ist wichtiger, als es klingt: Ein Satin-Grünton wirkt auf den gerundeten Flächen eines 911 völlig anders als auf einem Cayenne, und auf dem Monitor sieht er ohnehin nicht aus wie in echt. Auch das Zusammenspiel mit den Bremssätteln, den Felgen und vorhandenen Carbonteilen sehen Sie erst am Fahrzeug.

Erst danach erstellen wir ein verbindliches Angebot mit festem Zeitfenster.
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2. Demontage der Anbauteile

Türgriffe, Embleme, Leuchteneinheiten, Zierleisten, Spoilerlippen und die kompletten Stoßstangen werden abgebaut. Front und Heck kommen bei uns grundsätzlich runter, ohne Ausnahme. Foliert wird darunter, nicht drumherum.
Diese Arbeit übernimmt ein eigener Karosseriebauer im Haus. In der Folierbranche ist das nicht selbstverständlich, dort wird die Demontage häufig nebenbei erledigt oder extern vergeben. An einer Porsche-Stoßstange hängen Parksensoren, Radarmodule und Kühlluftführungen, die sauber gelöst und später exakt wieder angeschlossen werden müssen.

Der Aufwand zahlt sich an den Kanten aus. Wer nur an den Anbauteilen entlangschneidet, hinterlässt sichtbare Schnittkanten und offene Ränder, an denen sich die Folie später ablöst. Bei demontierten Teilen liegt die Folie um die Kante gelegt geschützt im Spalt und ist im eingebauten Zustand unsichtbar. Besonders an Front und Heck ist das entscheidend, weil dort der Fahrtwind angreift.
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3. Lackaufbereitung und Politur

Der Lack wird gewaschen, mit Reinigungsknete von eingebetteten Partikeln befreit und vollständig entfettet. Je nach Zustand folgt eine ein- oder mehrstufige Politur.
Das gilt auch für Neuwagen. Ein Fahrzeug direkt vom Händler ist selten in dem Zustand, den man erwartet: Transportschutz, Aufbereitung und das Rangieren im Autohaus hinterlassen regelmäßig feine Kratzer und Hologramme. Wir prüfen jeden Wagen unter definiertem Licht, bevor die erste Folienbahn kommt.

Der Grund ist simpel: Alles, was jetzt im Lack ist, bleibt für die nächsten Jahre darunter eingeschlossen und kommt beim Entfolieren unverändert wieder zum Vorschein. Hinzu kommt die Haftung, denn Wachs- und Silikonreste verhindern, dass die Folie dauerhaft anliegt. Eine saubere Entfettung ist Voraussetzung für jede Herstellergarantie. Die Lackaufbereitung ist bei uns deshalb Bestandteil jeder Folierung, kein Zusatzposten im Angebot.
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4. Folierung

Jetzt wird foliert: bahnenweise, Karosserieteil für Karosserieteil, mit Heißluft ausgeformt. Bei einem Porsche bedeutet das viel Arbeit an Rundungen, weil es kaum große ebene Flächen gibt. Die hinteren Kotflügelbögen des 911 gehören zu den anspruchsvollsten Partien im Fahrzeugbau.
Wir verkleben nass. Die Klebeschicht wird mit einer Gleitlösung benetzt, dadurch haftet die Folie nicht sofort und lässt sich exakt ausrichten. Erst wenn die Position stimmt, wird die Flüssigkeit mit dem Rakel herausgearbeitet. Bei PPF ist das der einzig sinnvolle Weg: Das Material ist dicker und weniger nachgiebig als Vinyl, und eine Motorhaube lässt sich trocken nicht in einem Zug sauber ablegen. Nass verklebt liegt die Bahn spannungsfrei auf der Fläche, ohne Lufteinschlüsse und Dehnungsspuren. Der Preis dafür ist Zeit, denn anschließend muss die Restfeuchtigkeit unter der Folie ablüften.
Kanten werden umgeschlagen statt abgeschnitten. Türfalze und Einstiege gehören zum Standardumfang, ebenso die Kanten an Motorhaube und Heckdeckel. Einen ausfahrbaren Heckspoiler bearbeiten wir im ausgefahrenen Zustand, damit bei hoher Geschwindigkeit keine Originalfarbe sichtbar wird.
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5. Montage und Endkontrolle

Alle demontierten Teile kommen zurück ans Fahrzeug. Für Demontage und Montage haben wir einen eigenen Karosseriebauer im Haus. Das ist keine Selbstverständlichkeit in der Folierbranche, wo diese Arbeit oft nebenbei vom Folierer miterledigt oder an externe Betriebe ausgelagert wird.
Der Unterschied zeigt sich hinterher: Spaltmaße, die wieder exakt so sitzen wie ab Werk, korrekt angezogene Verbindungen, saubere Kabelführung an Leuchten und Sensoren.

Bei einem 992 hängen an einer Stoßstange Parksensoren, Radarmodule und Kühlluftführungen, die beim Rückbau exakt angeschlossen und ausgerichtet werden müssen. Wer hier improvisiert, produziert Fehlermeldungen im Bordcomputer oder Spaltmaße, die man aus zwei Metern Entfernung sieht.

Danach folgt die Sichtprüfung unter definiertem Licht: Wir kontrollieren jede Kante, jeden Übergang und jede Fuge auf Lufteinschlüsse, Verzug oder Schnittkanten. Was nicht passt, wird neu gemacht. Eine Folierung, die am Übergabetag knapp durchgeht, geht nach sechs Monaten nicht mehr durch.
Porsche 911 993 Keramikversiegelung

6. Keramikversiegelung oder Graphenversiegelung

Auf Wunsch versiegeln wir die fertige Oberfläche. Eine Keramikversiegelung legt eine harte, chemisch gebundene Schutzschicht auf die Folie, die Schmutz schlechter haften lässt und das Wasser sauber abperlen lässt. Eine Graphenversiegelung arbeitet ähnlich, ist etwas elastischer und zeigt bei dunklen Oberflächen weniger Wasserflecken.

Der praktische Nutzen zeigt sich bei der Pflege: Insektenreste, Straßenschmutz und Vogelkot lassen sich deutlich leichter entfernen, und die Waschintervalle werden länger. Bei Satin- und Mattfolierungen empfehlen wir die Versiegelung besonders, weil diese Oberflächen offenporiger sind und Fingerabdrücke wie Wasserflecken sonst deutlich sichtbar bleiben.

Zur Übergabe bekommen Sie von uns eine Pflegeempfehlung für die ersten vierzehn Tage sowie für den laufenden Betrieb.

Porsche Modelle, die wir folieren

911 (992, 991, 997), 718 Boxster und Cayman, Taycan, Panamera, Macan, Cayenne. Coupé, Cabriolet und Targa.
Aerokits sind für uns Alltag, nicht Ausnahme: Wir sind offizieller TechArt Partner und bauen Aerodynamikteile, Felgen und Interieur-Komponenten des Porsche-Veredlers selbst an. Das hat beim Folieren einen praktischen Vorteil. Anbauteile lassen sich im demontierten Zustand vorher folieren und werden erst danach ans Fahrzeug gebaut, was deutlich sauberere Kanten ergibt als eine Verarbeitung am montierten Teil. Wer ohnehin über einen TechArt-Umbau nachdenkt, kombiniert beides sinnvollerweise in einem Durchgang. Aerokits anderer Hersteller verarbeiten wir selbstverständlich ebenfalls.

Bei Cabriolets kommen Verdeckrahmen, Verdeckkastendeckel und bewegliche Bauteile hinzu. Beim Targa ist der Bügel ein eigener Arbeitsschritt. Wir kalkulieren das fahrzeugspezifisch, nicht pauschal.

Links:

Was kostet es, einen Porsche folieren zu lassen?

Eine belastbare Zahl gibt es erst nach Sichtung des Fahrzeugs. Den Preis bestimmen im Wesentlichen vier Punkte:
  • Fahrzeuggröße und Form. Ein 718 Cayman ist schneller foliert als ein Cayenne mit Aerokit.
  • Materialwahl. Hochglanz und Satin liegen unter Color-Flip und strukturierten Oberflächen.
  • Lackzustand. Ist eine mehrstufige Politur nötig oder müssen Vorschäden behoben werden, steigt der Aufwand.
  • Umfang. Türfalze, Einstiege, Motorraumkanten und Versiegelung können dazukommen.
Schicken Sie uns über das Formular unten ein paar Bilder Ihres Fahrzeugs und den Fahrzeugschein, dann bekommen Sie zeitnah eine erste Einschätzung. Verbindlich wird es nach einem Termin vor Ort.

[Button: Unverbindliches Angebot anfragen]

Porsche folieren lassen in Dinslaken

Unsere Werkstatt liegt am Rubbertskath 13 in Dinslaken, direkt zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein. Aus Duisburg, Oberhausen, Wesel und Moers sind Sie in rund zwanzig Minuten hier, aus Essen und Düsseldorf in gut dreißig. Kunden aus dem gesamten Bundesgebiet bringen ihre Fahrzeuge regelmäßig zu uns oder lassen sie anliefern.

Beratung nach Terminabsprache, gern am Fahrzeug.